"Jodlertherapeuten" hielten im Emailwerk Sprechstunde


"der berg" ließ die Stadt erbeben

Sie sind Grenzwanderer und Jodlertherapeuten, Gebirgs-Opernsänger und Jazz-Ausflügler. Vor allem aber zeigen die Musiker der Gruppe "der berg" eines deutlich: Dass die Musik aus Innergebirg nicht immer nach Musikantenstadel klingen muss.

"der berg" ist ausgezogen um die Stadt zu erobern und die "Außergebirgler" nahmen es erfreut an, füllten das Seekirchner Emailwerk bis auf den letzten Platz und ließen sich entführen in eine Welt der Musik die keine Grenzen kennt. Schier schwerelos springt Maximilian Steiner als Frontmann der Gruppe von einer Rolle in die andere. Einmal ist er Märchenerzähler und Philosoph, Volksmusiker und Dichter, Bergsteiger, Sänger. Dann einfach nur "Innergebirgler" der von der Schönheit und Kraft "seines" Lackenkogels schwärmt.

Unterstützt wird Maximilian Steiner von vier exzellenten Musiker, die in allen Stilrichtungen beheimatet sind und sich bei den musikalischen Grenzwanderungen sichtlich wohl fühlen: Elisabeth Haas setzt nicht nur mit ihrem Cello akustische Glanzpunkte, sondern ergänzt auch stimmlich das Ensemble. Kurt Gersdorf wiederum sorgt mit Saxophon und Flöte dafür, dass die Ausflüge in den Jazz zu richtigen Sahnehäubchen des Abends werden und Gernot Haslauer und Bernhard Wimmer machen mit Kontrabass und Schlagzeug die Band komplett.

Zu hören war in Seekirchen das Beste aus drei "Innergebirgs-Opern". Länger als zwei stunden lang spannten die Musiker einen bunten Bogen und machten gleich Appetit für das große Open Air am 22.August. Da ist "der berg" am Lackenkogel unter dem Titel "GxsongExtrem II."

www.innergebirg.at